„Ich wollte nicht mehr nur zuschauen – also hab ich einfach angefangen.“ Als Monika vor fünf Jahren in den Ruhestand ging, suchte sie nach einer Aufgabe, die Sinn stiftet – und Menschen verbindet.
Der Blick aus dem Küchenfenster fiel immer wieder auf ein brachliegendes Grundstück zwischen den Wohnhäusern. „Es war grau, leer und irgendwie traurig – dabei steckte da so viel Potenzial.“
„Für viele ist das Beet inzwischen mehr als nur ein Garten – es ist ein Ort, an dem man dazugehört.“
Also besorgte sie ein paar Gartengeräte, schrieb einen Zettel und hängte ihn ans Schwarze Brett im Hausflur: „Wer Lust hat auf Garten, bitte melden.“
Heute ist aus dem einst trostlosen Stück Erde ein lebendiger Gemeinschaftsgarten geworden. Kinder pflanzen dort Radieschen, Rentner:innen teilen Tipps, Menschen mit Fluchterfahrung lernen spielerisch Deutsch – und manchmal wird einfach nur gequatscht und gelacht.