Altes Auto Fahrdiennst

Vor lauter Fürsorge

Frau S. war auf dem Weg zu einem verabredeten Treffen mit ihrer Klientin, einer hochbetagten
Dame über 80 Jahre. Doch schon als Frau S. in der Nähe ankam, sah sie aus der Entfernung von
ihrem Auto aus die Klientin gehen, die allerdings in die völlig falsche Richtung lief.

Nicht nur dass sie schon ein paar wenige Schritte gelaufen war, nein, die Klientin ging entschlossen
und stetig weg vom vereinbarten Ort. Frau S. hielt an, beobachtete die Situation und spürte sofort
die wachsende Unruhe. Am liebsten hätte sie der Dame zugerufen, doch die Entfernung war zu
groß, sie würde sie nicht hören. Also hupte sie mehrmals wie verrückt, aber auch das half nicht. Die
Dame ging immer weiter in die entgegengesetzte Richtung.

Frau S. überlegte kurz. Würde sie den regulären Weg mit dem Auto nehmen, der nur geradeaus
ging, müsste sie einen weiten Umweg fahren. Die Sorge war groß, dass sie die Klientin dann aus
den Augen verlieren und vielleicht gar nicht mehr finden würde, auch weil es draußen bereits am
dämmern war und die Nacht bald hereinbrach.

Da entdeckte Frau S. einen schmalen Weg, der wie eine Abkürzung aussah und direkt nach unten zu
der Straße führte, in welcher sich die Klientin immer weiter fortbewegte. Noch ganz auf die
Klientin konzentriert, fuhr Frau S. auf die Abkürzung zu und bog in sie ab.

Plötzlich polterte es sehr laut im Auto. Irritiert hielt sie abrupt an – doch da war es bereits
geschehen: Es handelte sich um eine Treppe! Mit ihrem Wagen war Frau S. eine Treppe
hinuntergerollt.

Alle Menschen um sie herum blieben stehen, schauten verdutzt und ungläubig. Unterhalb von der
Treppe stand nun ein Auto – und darin Frau S., selbst überrascht von dem, was gerade passiert war.
Zum Glück ging alles glimpflich aus! Niemand wurde verletzt. Selbst das Auto blieb unbeschadet.
Und die Klientin? Die konnte schließlich sicher erreicht und wohlbehalten begleitet werden,
nachdem Frau S. mit ihrem Auto anschließend zum Glück einfach weiter geradeaus fahren konnte
und nicht wieder die Treppe hoch musste.

Aber Frau S. wird diese Situation nicht so schnell vergessen!

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