Ein Sommerabend voll gemeinsamen Glücks

Musik ist für mich seit meiner Schulzeit ein Lebenselixier – sie hat mich durch viele Lebensphasen begleitet und immer wieder Menschen in guter Stimmung zusammengebracht. Seit meinem Umzug nach Freiburg durfte ich mit vielen von ihnen musizieren: Gleichaltrigen, Jüngeren, noch Jüngeren. Jedes gemeinsame Spiel war ein kleines Geschenk, aber letzte Woche erlebte ich ein echtes Crescendo meiner musikalischen Reise.

Das Theater Freiburg hatte zum Symphonic Mobb eingeladen – einem besonderen Format, bei dem alle Menschen, die ein Instrument spielen, willkommen waren, gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg einige der bekanntesten Werke der klassischen Musik aufzuführen. Diese Einladung zeigt mir wie offen und lebendig das Freiburger Musikleben sein kann: Profis und Laien, Erfahrene und Neulinge, alle auf Augenhöhe im harmonischen Zusammenspiel.

Am vergangenen Samstag wurde daraus Wirklichkeit

Über 200 Menschen kamen in der Halle der Freiburger Turnerschaft 1844 zusammen, um gemeinsam zu musizieren. Die Atmosphäre war mitreißend. Die Luft war vom Zusammenklang des gemeinsame Spiels erfüllt,  200 fremde Menschen  miteinander verbunden, ganz unabhängig von Alter, Herkunft, Hautarbe oder Erfahrung. Damit haben wir uns selbst und dem zahlreichen Publikum einen wunderbaren Abend bereitet und dabei sind auch neuen, hoffentlich nachhaltige Verbindungen entstanden.

Dieser Abend war ein schönes Beispiel dafür was Musik leisten kann

Sie holt Menschen aus ihrer Vereinzelung, schafft Gemeinschaft im Moment des Zusammenklingens weil Menschen sich ohne Fragen nach der Gegengabe verschenken, so dass durchs Teilen am Ende alle ein bisschen reicher nach Hause gehen also sie gekommen sind. Ein großes Glück so etwas erleben zu dürfen.

Wolf Hillermann mit AI bearbeitet

Wolf Hillermann mit AI bearbeitet

Übrigens

Solche Momente entstehen nicht von allein – sie brauchen den richtigen Raum. Auch das DNA-Die Neuen Alten planen gerade eine ähnliche Aktion: Für einen Chor-Workshop suchen wir von Oktober bis Dezember einen geeigneten Raum mit Klavier und gutem Raumklang – vorzugsweise mittwochs ab 17 Uhr, zunächst für 5 Termine im genannten Zeitraum. Wer einen passenden Raum kennt oder anbieten kann, meldet sich gerne per E-Mail an marta.orsos@sages-eg.org oder telefonisch unter 0163 7267607 (erreichbar Mo, Mi, Do von 10–14 Uhr, sonst AB oder Whats-Up).

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