„Ich hab gemerkt, dass manche Kinder abends hungrig schlafen gehen – das hat mich nicht mehr losgelassen.“ Karim ist 16, geht aufs Gymnasium – und steht jeden Donnerstag nach der Schule am Suppenwagen.
Zusammen mit zwei Freund:innen kocht er große Töpfe mit Eintopf oder Pasta, füllt Thermoskannen mit Tee und verteilt Essen an Menschen in seinem Viertel, die es gerade schwer haben. Was als Idee für ein Schulprojekt entstand, ist längst zu seiner Herzenssache geworden.„Ich will einfach, dass niemand das Gefühl hat, vergessen worden zu sein. Und Essen verbindet – immer.“
„Ich bin jung – aber das heißt nicht, dass ich nichts bewirken kann.“
Neben dem Verteilen hört Karim zu, vermittelt Kontakte und motiviert auch andere Jugendliche, mitzumachen. Mittlerweile ist ein kleines Netzwerk aus Schüler:innen entstanden, das regelmäßig Aktionen organisiert – von Klamottentausch bis Schulranzen-Spenden.